Die Mentalität ist die bestimmte Art, wie wir denken und fühlen. Sie ist Bestandteil jeder eigenen Persönlichkeit und aller Kulturen, die es im Universum gibt. Sie prägt Meinungen und äußert sich in Handlungen. Mentalität ist der Inhalt des Denkens und Empfindens.

Stell dir deinen Geist als See vor. Wenn das Wasser aufgewühlt ist, kannst du nurbeobachten, was an der Oberfläche geschieht. Wenn das Wasser aber still und ruhig ist, wird es klar und du kannst in die Tiefe sehen. Schaffst du es, deine Gedanken zu kontrollieren, dann schaffst du es auch, in dein Das Prinzip der Mentalität Quantisana GesundheitszentrumUnterbewusstsein vorzudringen und genau dort kannst du deine Mentalität selbst beeinflussen.
Wir alle existieren nicht für uns allein, wir sind keine einsame Insel. Wir sind eine organische Einheit, die ständig in Bewegung ist. Sieh hinaus auf den Ozean, wenn er Wellen hat. Die Wellen leben, weil das Meer ihr Leben ist. Wenn sie sich zu Bergen auftürmen, nach dem Himmel greifen, dann macht der Ozean das durch sie. Du siehst vielleicht nicht das Meer, du siehst vielleicht nur die Welle, aber du kannst die Welle nicht vom Ozean trennen, sie sind organisch eins.
Das Meer ist ständig in Bewegung und durchwogt uns – wir können nicht ohne das Meer existieren. Und wenn wir der Sache auf den Grund gehen, kann das Meer auch nicht ohne uns existieren; wir sind miteinander verwoben. Man kannDas Prinzip der Mentalität Quantisana Gesundheitszentrum sagen, das Meer sei in jeder Welle vorhanden, und man kann sagen, das Meer sei nichts anderes, als die Gesamtheit aller Wellen auf einmal. Also ist keine Welle für sich. Eine Welle lässt sich nicht aus dem Meer lösen. Du kannst sie nicht mit nach Hause nehmen und deinen Freunden zeigen: „Seht mal, ich war am Meer und habe euch eine Welle mitgebracht!“ Das geht nicht. Du kannst wohl etwas Meerwasser mitbringen, aber das wäre keine Welle – es wäre nicht belebt. Das Meer bist auch du, es ist in dir. Du bist aber nicht das Meer. Sondern nur ein Teil des Meers. Das Meer aber – ist ALLES.

Sicher fragst du dich: „Wie soll ich denn das Meer sein. Das geht doch gar nicht.“ Glaubst du? Ich will es dir an einem anderen Beispiel erklären. Stelle dir einen Wegweiser vor, auf dem du einen Pfeil siehst, auf dem BERLIN steht. Dir ist völlig klar: Aha, dort entlang geht es nach Berlin. Wenn du nun Wegweiser und das Prinzip der Mentalität Quantisana Gesundheitszentrumaber diesen Wegweiser in seine Einzelteile zerlegst – das Material, die Druckfarbe, die Schrauben und Chemikalien – könntest du am Ende auch sagen: Da war irgendein Idiot am Werk – da ist kein Berlin zu finden!

Jesus hat sehr oft das Wort „Senfkorn“ gebraucht und er hatte viele Gründe dafür. Er bezeichnete es als das kleinste Samenkorn. Gott ist unsichtbar, kleiner als das Kleinste. Von wo aus soll man also auf ihn verweisen? An der Grenze liegt das Senfkorn, das Kleinste in der Welt des Sichtbaren. Jenseits davon wird man nichts mehr sehen können, weil jenseits davon das Unsichtbare ist. Man kann es sehen, aber es ist sehr klein. Dieses Senfkorn ist aber nicht nur das Kleinste, es hat eine sehr mysteriöse Eigenschaft: Wenn es wächst, wird es zu einem der größten Bäume. Es ist also etwas seltsames: Der Same ist das Kleinste, und der Baum ist das Größte. Gott ist das Unsichtbarste und das Universum ist das Sichtbarste. Das Universum ist der Baum und Gott ist der Samen. Wenn du ein Samenkorn zerlegst, wirst du keinen Baum darin finden. Und du kannst sagen: „Da ist kein Baum. Es ist Unsinn, wenn jemand sagt, dass ein großer Baum in diesem Samenkorn verborgen liege. Es ist nichts da!“ Genau das machen die Analytiker und Skeptiker seit eh und je. Wenn du ihnen erzählst, dass diese Blume schön ist, werden sie sie mit ins Labor nehmen und sezieren, um herauszufinden, wo die Schönheit steckt.

Es gibt Dinge, die nur in ihrer Ganzheit erkannt werden können. Man kann sie nicht auseinander nehmen, weil sie größer sind als die Summe ihrer Teile. Dies ist das Problem für alle, die auf der Suche nach der Wahrheit sind. Die Wahrheit ist größer als alle Teile zusammengenommen. Eine Melodie ist nicht nur die Summe aller Noten, nein, sie ist etwas Größeres. Nur wenn alle Noten zusammentreffen, entsteht eine Harmonie – eine Harmonie, die in den einzelnen Tönen nicht da war, wird hörbar. Ich spreche zu dir: Du kannst meine Worte sezieren, sie sind alle in einem Wörterbuch zu finden, aber mich kannst du nicht in dem Wörterbuch finden.

Wenn du die Religion auseinander dividierst, verfehlst du sie. Entweder du kannst sie auf Anhieb sehen, ohne sie zu zerpflücken, oder du kannst sie nicht sehen. Aber es gibt eine andere Möglichkeit, diese heißt Vertrauen . Gebrauche sie! Im Samen kannst du den Baum nicht sehen, aber du kannst den Samen in die Erde geben und dir sagen: „Okay, dies hier ist ein Samenkorn. Ich vertraue, dass es ein Baum wird. Ich werde warten und beten (nicht betteln!), ich werde hoffen und ich werde träumen.“ Dann plötzlich, eines Morgens wachst du auf, und aus dem Samenkorn ist etwas Neues geworden. Das Prinzip der Mentalität Quantisana GesundheitszentrumZarte Keime sprießen aus der Erde. Jetzt ist der Samen kein Samen mehr. Er wird zu einem Baum, er blüht auf.

Was geschieht, wenn aus einem Samenkorn ein Baum wird? Auch dies ist Teil des Gleichnisses. Das Samenkorn muss sterben, nur dann wird ein Baum entstehen. Gott ist ins Universum ‚hineingestorben‘, er ist in ihm. Du kannst auf Berge gehen, zum Meer oder in Städte, aber du wirst ihn nirgendwo finden, weil er überall ist. So, wie jetzt das Samenkorn im ganzen Baum enthalten ist. Das Samenkorn wirst du nicht wiederfinden, weil es in den Baum „hineingestorben“ und Baum geworden ist. Der Baum wächst aus ihm hervor, aber das Samenkorn verschwindet in den Baum.

Du kannst Gott nicht sehen, weil er das Kleinste ist, aber du kannst das Universum sehen. Und wenn das Universum da ist, muss auch der Same da sein. Wie kann es einen Baum geben ohne den Samen? Kann es einen Fluss ohne eine Quelle geben? Kann es dieses riesige Universum geben – ohne Quelle? Ob du es sehen kannst oder nicht, darauf kommt es nicht an. Wir brauchen Zuversicht, damit wir an das glauben, was nicht geglaubt werden kann. Es ist fast unmöglich zu glauben und dennoch glauben wir. Auch das Samenkorn stirbt im tiefen Vertrauen, dass der Baum geboren wird. Ein guter Boden und nahrungsreiche Erde sind dazu aber auch nötig.

Wir alle sind die Samen. Wir machen uns bereit, irgendwann zu sterben, denn es ist der einzige Weg, wiedergeboren zu werden. Auch Wasser ist nur Energie. Es kann beim Duschen nicht verbraucht werden und löst sich auch keineswegs in nichts auf. Es verlangsamt oder erhöht seine Schwingung, um sich zu verwandeln. Auf der Ebene der kleinsten Teilchen kann es weder erschaffen noch zerstört werden. Es wird immer existieren. Wir alle sind doch wie Wasser: Wir haben schon immer existiert und werden es auch weiterhin tun. Unser wahrer Kern, unser geistiger Gehalt, unsere Energie, diese unsichtbaren kleinen Teilchen, aus denen wir bestehen, gab es schon immer und sie werden nicht aufhören zu existieren.

Du bist hier, um das Leben zu genießen. Deine Leidenschaft ist der Schlüssel für deine Schwingung und dein Glücksgefühl. Folgende Geschichte wird dir gefallen:

Der Bischof sprach anlässlich ihrer Kommunion zur kleinen Maria: „Wenn du mir sagen kannst, wo Gott ist, bekommst du von mir eine Orange.“ Sie antwortete: „Wenn du mir sagen kannst, wo er nicht ist, bekommst du von mir zwei!“

Der Tropfen mag bisweilen schon wissen, dass er im Meer ist, aber wohl selten weiß er, dass das Meer auch in ihm ist.

Die Mentalität ist in uns und um uns. Wir alle sind mental, geistig, wir alle haben unsere Mentalität. Genauso musst du vertrauen und loslassen, wenn du einen neuen und schönen Gedanken in deinen Geist säen willst. Wenn du dich am Keim festhältst, kann keine Wirklichkeit daraus entstehen. Vertraue in dich und lasse den Samen sterben – so kannst du Großes entstehen lassen.

(Quelle: «Buch des Lebens» von Alexander Glogg und Nicole Lehmann • www.buch-des-lebens.ch)

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